Empowerment Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse
Empowerment Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse sind feministische Gewaltpräventionsangebote für Frauen* und Mädchen*.
Sie sensibilisieren für bestehende gesamtgesellschaftliche Zustände und bestärken die Teilnehmerinnen* darin für ihre Rechte einzustehen. Solidarität und Respekt untereinander bilden dabei die Grundlage.
Was wird in den Kursen vermittelt?
Die Kurse vermitteln mentale, verbale und körperliche Handlungsmöglichkeiten bei:
- Sexismus
- Belästigung
- Stalking
- Grenzverletzung
- körperlichen Übergriffen
- sexualisierter Gewalt
- Rassismus und Diskriminierung
Was wird trainiert in einem Empowerment Kurs?
Ein wichtiges Ziel ist potentiell gefährliche Situationen im Voraus zu erkennen und zu stoppen durch:
- die Stimme
- Körpersprache
- Klare Forderungen
- Körperliche Techniken
Rollenspiele und Konfrontationstraining sind wichtige Trainingsinstrumente für den Kurs.
Was sagt die Forschung zur Wirksamkeit der Kurse?
Es ist wissenschaftlich belegt, dass Feministische Empowerment Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse nachweislich das Risiko (erneut) Gewalt zu erleben stark reduzieren.
Woran erkenne ich einen qualifizierten Kurs?
Grundvoraussetzung für eine empowernde Selbstverteidigungspraxis ist eine feministische, antirassistische, intersektionale und traumainformierte Haltung der Trainerinnen* und des Konzeptes im Ganzen. Das Konzept betrachtet Gewalt als strukturelles Problem und damit auch Verteidigung ganzheitlich und zielt nicht nur auf Kampftechniken ab.