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Prävention ist von zentraler Bedeutung, da sie darauf abzielt, geschlechtsspezifische Gewalt und ungleiche Machtverhältnisse von Beginn an zu stoppen, um Gewalttaten zu verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. 

Zu Prävention in der Istanbul-Konvention (Artikel 12–18)  gehören:

  • Bewusstseinsbildung: Programme zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Ursachen und Auswirkungen verschiedener Gewaltformen, wie Aktionen oder Kampagnen. Dazu gehören auch Empowerment und Stärkungsprogramme für (potentielle) Opfer von Gewalt
  • Bildung: Die Aufnahme von Themen wie Gleichberechtigung, respektvolle Beziehungen und Gewaltfreiheit in Bildungsorte
  • Fortbildungen: Aus- und Weiterbildung für medizinisches Personal, Polizei, Justiz und Sozialarbeiter, um Gewaltopfer zu erkennen und richtig zu unterstützen 
  • Täter:innenprogramme: Die Einrichtung von Interventions- und Behandlungsprogrammen, um Täter dazu zu bewegen, gewaltfreies Verhalten zu erlernen und Wiederholungstaten zu verhindern. 

Arbeit mit Täter:innen

Geschlechtsspezifische Gewalt geschieht häufig im unmittelbaren sozialen Umfeld. Täter:innen oder Tatverdächtige sind oft Partner, Angehörige oder Personen aus informellen sozialen Beziehungen wie Freund:innen, Bekannte oder Kolleg:innen.

Arbeitskreise

In Frankfurt gibt es zahlreiche Arbeitskreise, die sich mit geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt beschäftigen. Einige sind regional organisiert, andere setzen thematische Schwerpunkte.

Wer bildet fort?

Übersicht über Träger die zu Gewaltschutz und Gewaltprävention Fortbildungen anbieten

Fortbildungen

Veranstaltungen

In Frankfurt am Main finden Fachtage, Aktionen und Fortbildungen statt, mit dem Ziel, Gewalt zu verhindern und Interessierte zu informieren